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Die EU-Datenschutzgrundverordnung

Die wichtigsten Neuerungen

  • Erweiterung der Pflicht zur Verbraucherinformationen: Vor der Datenerhebung ist ein Nutzer zu informieren, welche Daten zu welchem Zweck gespeichert und verarbeitet werden, wie dies erfolgt und wann es endet.

  • Einwilligung in die Datenverarbeitung: Eine vorausgefüllte Checkbox ist nun auch EU-weit unzulässig. Der Verbraucher muss seine Einwilligung für jede Nutzungsart seiner Daten durch einen aktiven Klick auf eine Checkbox einzel erteilen. 

  • Datenschutzbeauftragten (DSB): Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern müssen einen DSB benennen und ihn für diese Aufgaben weiterbilden. Darüber hinaus müssen Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeiter einen DSB benennen, wenn sie regelmäßig mit automatisierter Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung beschäftigt sind.
    Alternativ können sie diese Aufgaben an einen qualifizierten Dienstleister übertragen.

  • Datenschutz mit Zweckbindung auf allen Ebenen: Datenschutz muss durchgängig gewährleistet werden. Daten dürfen nur für den Zweck verarbeitet werden, für den sie erhoben wurden.

  • Meldepflicht bei Datenschutzverletzungen: Die Verantwortlichen, in der Regel die Geschäftsleitung, muss die zuständigen Behörden innerhalb von 72 Stunden von einer Verletzung informieren. Bei schwerwiegenden Verletzungen sind auch die betroffenen Dateninhaber zu informieren; beispielsweise, wenn persönliche Passwörter oder Kreditkarteninformationen gestohlen wurden.

  • Die EU-DSGVO gilt für alle Unternehmen in Europa und alle, die innerhalb der EU Geschäfte anbahnen und abschließen sowie Daten von EU-Bürgern erheben und verarbeiten, auch wenn sie außerhalb der EU ihren Hauptsitz haben. Dies gilt auch für die Auftragsdatenverarbeitung, beispielsweise für Cloud-Dienste. Es gilt das Marktortprinzip, also wo Leistungen erbracht werden.

  • Dateninhaber haben das uneingeschränkte Recht an Ihren Daten. Auf Verlangen sind ihnen sämtliche über sie gespeicherten Daten mitzuteilen und zu löschen. Es gilt das "Recht auf vergessen werden".

  • Dateninhaber können ihre Daten auch kopieren und an Wettbewerber übertragen; Portabilität der Daten ist wichtig bei einem Wechsel des Dienstleisters (beispielsweise Social Media Portal, Energieversorger oder Bank)

  • Bei Verstößen gegen die EU-DSGVO können die Behörden Bußgelder in der Höhe von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes oder maximal 20 Millionen Euro pro Datenschutzverletzungem verhängen.